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Paulina Raub (geb. Quirola)

Politik und Folklore aus Lateinamerika

Ihre Motive und Eindrücke an die ersten Jahre in Freiburg waren andere: Paulina Raub, damals noch mit Mädchenname Quirola, kam um 1978/79 nach Freiburg. Die Ecuadorianerin organisierte Treffen und Feste mit dem Ziel, die Kulturen und Menschen Lateinamerikas mit denen Freiburgs zusammen zu bringen, auf Probleme und Missstände, aber auch auf die schönen Seiten ihrer Heimat aufmerksam zu machen - und damit Aufklärungsarbeit zu leisten. Sie erinnert sich: "Als Latina/Latino hat man sich damals auf Festen getroffen, eine andere Möglichkeit gab es nicht. Ich habe die Menschen hier als sehr offen und herzlich erlebt. Sie zeigten sich von Anfang an sehr interessiert an unserer Kultur, der Sprache, den Ländern und der Musik." In den 80er-Jahren gründete Paulina zunächst das Chile-Komitee, später das Kolumbien-Komitee. Sie schrieb für die "Info-Zeitschrift Dritte Welt", kurz "IZ3W", die ihren Sitz in der Lörracher Straße hatte, und sie holte die im Pariser Exil lebende Folkloregruppe Intilimani aus Chile nach Freiburg. "Einmal sollte ich vor 8.000 Menschen in der Messehalle eine Rede halten und ein Konzert geben. Das war vielleicht aufregend. Mein Bruder war ein hohes Tier bei Amnesty International." Mit DJ Sangeet produzierte Paulina eine Sendung auf RDL über Musik, Politik und Menschenrechte, bevor sie damit begann, Lateinamerikanische Tänze zu unterrichten…


Ort:regiosalsa.de
Freiburg
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